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Negative digitalisieren bietet neue Einsatzmöglichkeiten

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Negative zu digitalisieren ist eine Möglichkeit, die festgehaltenen Motive und Momente vor dem Zerfall zu schützen. Der Zerfall hat nicht zwangsläufig mit einer unsachgemäßen Aufbewahrung der Negative zu tun, sondern liegt darin begründet, dass jedes Speichermedium nur über eine gewisse Lebensdauer verfügt. Doch auch Missgeschicke oder Ereignisse wie ein Wohnungsbrand können dazu beitragen, dass die Negative unbrauchbar werden. Die eigenen Negative zu digitalisieren ist also unter anderem eine Vorsichtsmaßnahme, damit die darauf festgehaltenen Motive eine längere Zeit verlustfrei überdauern können.

Negative zu digitalisieren ist eine Möglichkeit, die festgehaltenen Motive und Momente vor dem Zerfall zu schützen.

Negative digitalisieren: Qualitätseinbußen des Speichermediums vermeiden

Das Material, auf dem sich das Negativ befindet, ist nicht für die Ewigkeit gemacht. Egal wie hochwertig das Aufnahmegerät sein mag – die Qualität der Aufnahmen lässt mit der Zeit nach. Das liegt an der Zusammensetzung des Materials. Zwar ist es möglich, dass Negative über viele Jahrzehnte hinweg bestehen, dennoch sollte nicht davon ausgegangen werden. Stattdessen ist es sinnvoll, die Negative zu digitalisieren, wodurch sie sich einer längeren Lebensdauer erfreuen. So können sie auch nach vielen Jahren betrachtet werden und an die längst vergangenen Zeiten erinnern. Im Idealfall können die Aufnahmen unterschiedlicher Motive oder Schnappschüsse auch spätere Generationen noch erfreuen.

  • Die Haltbarkeit von Negativen liegt bei zehn bis 20 Jahren. Natürlich kann es vorkommen, dass sie langlebiger sind, allerdings kann nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden.
  • Erreichen die Negative das Ende ihrer Lebenszeit kann können die Motive Verblassen oder es kann zu Farbstichen kommen. Werden die Negative erst dann digitalisiert, bedeutet es einen hohen Aufwand, sie wieder in einen einwandfreien Zustand zu versetzen.
  • Die Lebensdauer von analogen Negativen ist von äußeren Einflüssen geprägt. Je nach Klima und Häufigkeit der Nutzung kann es vorkommen, dass sie schneller Schaden nehmen. Negative zu digitalisieren bedeutet außerdem, sie vor eben solchen Einflüssen zu schützen.

Die Haltbarkeit von Negativen liegt bei zehn bis 20 Jahren.

Analoge Negative digitalisieren für eine strukturierte Fotosammlung

Sind die Negative einmal digitalisiert, so können sie problemlos in reguläre Fotos umgewandelt werden. Dazu wird lediglich ein Bildverarbeitungsprogramm benötigt, mit dem die Farben vereinfacht gesagt umgedreht werden. Anschließend können sie bearbeitet werden, sodass leicht unscharfe Aufnahmen in neuem Glanz erstrahlen. Solch digitalisierte Negative können also in bearbeiteter Form für eine strukturierte Foto- und Videosammlung auf unterschiedlichen Geräten verwendet werden.

  • Auf dem Smartphone oder Tablet können sie unterwegs betrachtet oder an Familie, Freunde und Bekannte weitergegeben werden.
  • In einem digitalen Bilderrahmen können sie fortlaufend betrachtet werden und Abwechslung in den Alltag bringen.
  • Sie können für die Erstellung von Fotobüchern, Printmedien oder Foto-Shows genutzt und in dem gewünschten Rahmen präsentiert werden.

Große Sammlungen an Negativen digitalisieren, um zusätzlichen Platz zu schaffen

Je nach Anzahl an Negativen wird für deren sichere und typgerechte Aufbewahrung der entsprechende Platz in einem Regal oder Schrank benötigt. Damit die Negative nicht beschädigt werden, müssen sie geordnet und geschickt darin platziert werden. In einer Box für die Negative ist demnach nur begrenzt Platz. Während auch auf dem Speichermedium für die digitalisierten Negative nur begrenzt Platz ist, ist dieser doch deutlich größer und nimmt physisch weniger Platz in Anspruch. Besonders bei großen Sammlungen kann so mit einem Zugewinn an Platz im jeweiligen Raum gerechnet werden.

Die eigenen Negative digitalisieren, um auf moderne Technik zugreifen zu können

Analoge Negative müssen in der Regel langwierig bearbeitet werden, bis die zugehörigen Fotos in den Händen gehalten werden können. Nicht jeder besitzt die Möglichkeit, die Fotos zu Hause oder bei Bekannten zu entwickeln. Soll schnell auf ein Foto zugegriffen werden, muss dieses zuerst aus den Negativen entwickelt werden. Allerdings kann es auf diese Art längst nicht auf dem eigenen Smartphone mitgenommen werden oder an Freunde und Bekannte verschickt werden. Natürlich ist es schön, ein Foto in den Händen zu halten, dennoch ist es im digitalen Zeitalter deutlich umständlicher, es auf moderner Technik zu nutzen. Einmal eingerahmt kann das Foto beliebig oft betrachtet werden, allerdings wird es meist mit der Zeit nicht mehr richtig wahrgenommen, da man sich daran gewöhnt hat. Deshalb setzten viele Menschen auf digitale Bilderrahmen, in denen zwischen den schönsten Momenten automatisch gewechselt wird. Das zieht wiederum die eigene Aufmerksamkeit auf die schönen Schnappschüsse. Mit digitalisierten Negativen ist ein solcher Einsatz ohne Weiteres möglich.

Warum lohnt es sich, Negative zu digitalisieren?

Mit der Digitalisierung von Negativen wird sichergestellt, dass diese langfristige Freude bereiten und betrachtet werden können. Digitalisiert nehmen die Negative nicht nur weniger Platz in Anspruch, sondern sind vor einer Beschädigung durch äußere Einflüsse geschützt. In digitalisierter Form können sie auf unterschiedliche Speichermedien übertragen werden, wodurch sie nach Belieben für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden können.

Welche Möglichkeiten gibt es, Negative zu digitalisieren?

Negative digitalisieren ist einerseits im Alleingang möglich. Allerdings wird dazu die passende technische Ausstattung und Zeit benötigt. Der Zeitaufwand ist dabei abhängig von der Anzahl an Negativen und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Eine andere Möglichkeit ist es, die Negative von einem Fachmann digitalisieren zu lassen. Verschiedene Firmen haben sich auf die Digitalisierung unterschiedlicher Speichermedien spezialisiert und können kompetente Hilfestellung leisten.

Wie wird beim Negative digitalisieren vorgegangen?

Negative können mit einem Flachbettscanner digitalisiert werden. Entweder wird dabei jeweils ein einzelnes Negativ digitalisiert und anschließend abgespeichert oder aber es werden mehrere Negative auf einmal eingescannt. Letzteres spart Zeit bei der Digitalisierung selbst, bedeutet aber gleichzeitig, dass Nacharbeiten notwendig sind. Diese können mit Freeware oder professioneller Software vorgenommen werden.